Newcomer: Coburger möchte als Rapper durchstarten

– Der Traum von der Musikkarriere  –

Der Coburger Maximilian Engel hat Großes vor: Unter dem Künstlernamen „Emix“ möchte der 26-Jährige als Musiker durchstarten. Sein Song „Brettern“ hat in kurzer Zeit fast 1000 Aufrufe erhalten.  Aktuell sind fünf  Songs online auf seinem YouTube-Channel: „This is Emix Offical“. Mehr Lieder folgen bald. Er verspricht „etwas Neues“. Höchste Zeit, sich mit dem Coburger mal zu unterhalten!

In welche Richtung geht deine Musik?

Meine Musik ist „etwas Neues“, sie geht in die Rap-Pop-Richtung und schließt auch die Musikrichtungen Trap und Dancehall ein.

Wie kam es dazu, dass du jetzt als Rapper durchstarten willst?

Bis vor einem Jahr war ich in der Industrie tätig, dann wollte ich mich neu orientieren. Das war der Auslöser, warum ich wieder mehr zur Musik gefunden habe. Sie war schon immer ein Teil meines Lebens. Bereits vor zehn Jahren habe ich hobbymäßig mit meinen Freunden Songs geschrieben. Die Gruppe hat sich aber über die Jahre aufgelöst… Jetzt haben ich und  ein paar der Jungs uns wiedergefunden.

Schreibst du die Texte selbst? Und wenn ja, auf was achtest du dabei?

Ja, die Texte schreibe ich zum Großteil selbst. Es gibt aber klar auch Momente, wo ich die Jungs mit einbeziehe. Da frage ich: Kann man das so stehen lassen? Denn etwas Freches haben meine Texte schon noch. Ich achte aber darauf, dass es im Rahmen bleibt. 

Auf was achtest du noch bei deinen Songs?

Die Musik ist heute viel tanzbarer und kein Gangsterrap, alles ist viel melodischer. Ich möchte den Menschen einfach etwas mitgeben, dass sie so fühlen wie ich. Mein  Song „Paper“ zum Beispiel soll Mut machen und vermittelt die Message: ,Glaub an dich’. (Auszug: Ich lass mich nicht bremsen, ich lass mich nicht blenden, du hattest recht, du musst kämpfen, denn im Leben wird dir keiner was schenken). 

Woher holst du deine Inspiration?

Generell versuche ich die Inspiration aus dem Alltäglichem zu holen, um nicht so zu klingen wie die anderen. Deutschrap höre ich nur selten.  Musikalische Vorbilder sind da eher Stars wie „Drake“ oder „The Weeknd“. Wenn ich mich von der Musik inspirieren lassen will, dann  lieber durch Songs aus dem Ausland: Ich höre gerne französischen Rap.

Wie läuft die Musik- und Videoproduktion ab?

Ich warte beim Schreiben einfach auf den richtigen Moment, wenn die Muße einen packt. Dann geht alles recht schnell:  Meine Songs produziere ich im Kulmbacher Tonstudio von Stefan Schnabel. Wir lassen dann einfach verschiedene Beats laufen. Ich suche den Beat aus, manchmal sucht der Beat auch mich aus. (lacht) Etwa zwei Stunden brauchen wir für einen guten Song. Und beim Videodreh erhalte ich Unterstützung von einem Freund, der das hobbymäßig macht. Es hat sich so eingependelt, vieles hat sich von selbst ergeben. Wenn man die Möglichkeit dazu hat, sollte man das auch nutzen.

Was halten deine Familie und Freunde davon?

Früher habe ich nicht so darüber gesprochen, da war man ja quasi ein Kind und dachte noch nicht so daran. Jetzt ist es anders. Ich habe gemerkt, das hat Hand und Fuß, jetzt ist die perfekte Zeit, um an die Öffentlichkeit zu gehen. Meine Familie stand sofort hinter mir und meine Freunde unterstützen mich auch dabei. Ich bin ihnen sehr dankbar dafür.

Und wie kommen deine Songs so an?

Ich habe zwar noch nicht so viele Abonnenten, aber die Resonanz auf mein letztes Video hat mich überrascht. Das pusht mich natürlich weiterzumachen und gibt mir Kraft für die nächsten Songs.

Wie geht es jetzt weiter?

Es wäre natürlich cool, wenn es mit dem Rappen klappt. Wenn man das Hobby zum Beruf machen kann, ist das das Beste, was einem passieren kann. Aber ich schaue einfach, wo es mich hinführt ohne zu übertreiben. Jetzt werden erstmal noch einige Songs auf YouTube veröffentlicht, die bereits fertig sind. Dieses Jahr wird gut werden, da wird man noch viel von mir hören.

KURZGEFASST

Newcomer-Rap aus Franken

Wer? Maximilian Engel (26) aus Coburg

Songs online auf YouTube: „This is Emix Official“

Bisherige Titel:  Paper, Brettern, Highlight, Havana, Aston Martin

Von |16. Mai 2019|Kategorien: Ausgeplaudert|Tags: , , , |