Burger-Serie Teil 1: Frankens Hamburger und Fritten im Test

– Auf der Suche nach dem besten Burger Frankens – Teil 1: Burgerheart –

Was unterscheidet eigentlich einen weiblichen von einem männlichen Burger? Frau Burger trägt Schleife auf dem Sesam-Bun, der Herr Zylinder. Was man nicht alles auf der Toilette eines Restaurants lernen kann. Frankenfeeling hat sich der selbstlosen Mission angenommen, den besten Burger Frankens zu finden. Den Anfang unserer Serie macht: Burgerheart. Wir haben das Bamberger Restaurant besucht, ihr könnt aber natürlich auch in Nürnberg, Fürth oder Würzburg vorbeischauen.

Ein Burger-Date mit Ryan Reynolds

Die Entscheidung fiel leicht. Nicht weil die Auswahl im Burgerheart begrenzt wäre – knapp 20 verschiedene Burger-Patty-Kombis stehen hier auf der Speisekarte, darunter auch vegetarische und vegane Burger. Vor lauter Vorfreude habe ich (Teresa) aber schon online recherchiert. Der „Mädchenburger“ soll entgegen seines Namens durchaus auch für männliche Gäste geeignet sein. Neben den „normalen“ Pommes und der Süßkartoffel-Variante ist das Burgerheart vor allem für seine Canadian Fries bekannt. Promis aus dem kalten Nordamerika waren Namenspaten für die Kartoffelspalten, die beispielsweise in Sahnesoßen, Speckwürfeln oder geschmolzenem Cheddar baden. Obwohl ich mich sonst immer und in jeglicher Lebenssituation für Ryan Gosling entscheiden würde, kommt heute sein Namensvetter aka „Fryan Reynolds“ auf den Teller.

Eine gute Wahl: Der „Mädchenburger“

Während der kurzen Wartezeit können Gäste nochmal die wichtigsten Burger-Weisheiten auf den Wänden oder Tischdecken nachlesen. „Exercise? I thought you said extra fries!“ nickt der Foodie gerade noch zustimmend ab, da steht der Burger schon vor ihm. „Gönnt euch, Mädels!“ Danke liebes Burgerheart, dass du gleich mit dem ersten Mädchenburger-Bissen in Erinnerung rufst, wie köstlich Ziegenkäse sein kann. Zusammen mit der Feigen-Senfsoße und dem Beef-Patty – perfekt. Einziges kulinarisches Manko: Das Vollkorn-Brötchen hat wenig Schmackes. Vielleicht hätte die Variante in Lauge, Sesam oder Brioche besser gepasst.

Ein Muss im Burgerheart: Canadian Fries 

Zuerst Enttäuschung beim Pommes-Naschen – da sollte doch Soße dran sein? Doch man muss nur in die Tiefe der Frittenschüssel gehen. Ich nehme also alles zurück – alles, bis auf meine Bestellung natürlich. Für die Canadian Fries im Burgerheart gibt es nur ein einziges treffendes Wort: pervers. Pilze, Rahmsoße und geschmolzener Käse auf frittierten Pommes – #foodporn, #dinnergoals, #thatseverything. Meine Begleitung hat sich für den Hamburger-Klassiker entschieden und befindet: überdurchschnittlich lecker, vor allem die hauseigene Soße reißt es raus. Eine kleine Warnung an Feierwütige muss jedoch sein: Diese Burger-Fritten-Kombi saugt nämlich jeglichen Alkohol auf, der fortan in euren Magen fließen sollte.

Am 3. Februar geht es weiter mit dem Burger-Mampfen: Dann erzählt euch Jutta, wie es ihr bei „Hans im Glück“ gemundet hat. Der befindet sich in der Nürnberger Altstadt übrigens direkt neben einem neu eröffneten Burgerheart. Wer eher auf Süßes steht, sollte mal im Bamberger Café Up Bubble-Waffeln schnabulieren. Und wer beim Essen tierische Unterstützung braucht, schaut am besten mal im Nürnberger Katzentempel vorbei.

KURZGEFASST

Burgerheart in Bamberg, Fürth, Nürnberg und Würzburg

Wo? Lange Straße 38-40, 96047 Bamberg / Friedrichstraße 7, 90762 Fürth / Königstraße 72, 90402 Nürnberg / Neubaustraße 8, 97070 Würzburg

Frankenfeeling-Empfehlung? Canadian Fries

Von |20. Januar 2019|Kategorien: Ausprobiert|Tags: , , , , , , , , , , |