Burger-Serie Teil 5: „Muck“ in Würzburg

– Auf der Suche nach dem besten Burger Frankens – Teil 5: Café Muck –

Das Team von frankenfeeling.de hat sich der selbstlosen Mission angenommen, den besten Burger Frankens zu finden. In Nürnberg haben wir bereits „Hans im Glück“ und das „Fränk’ness“ von Starkoch Alexander Herrmann unter die Lupe genommen. Auch im „Burgerheart“ in Bamberg und im „Riverside Café“ in Kronach haben wir es uns schon schmecken lassen. Im fünften Teil unserer Serie ging es nun ins „Café Muck“ nach Würzburg.

Das „Muck“ liegt direkt an der Straba-Haltestelle Sanderring – und damit nur wenige Meter von Fachhochschule (FH) und Uni entfernt. „Burger 100 % Rindfleisch ab 4,10 €“ steht auf einem der Außenfenster. Obwohl ich (Rebecca) mehrere Jahre in Würzburg studiert und von vielen gehört habe, dass das Essen im „Muck“ gut sein soll, war ich tatsächlich noch nie dort. Das habe ich jetzt zusammen mit Theresa und Mirjam nachgeholt.

Das „Muck“ hat seinem Namen entsprechend – „Muck“ steht für Musik, Café, Kneipe – den Charme einer ebensolchen Mischung. Ein großer Tresen dominiert den Raum. Die dunklen Möbel sind etwas in die Jahre gekommen. Mitten im Raum steht eine griechische Statue. An der Wand, vor der wir sitzen, hängen mehrere Zeichnungen – unter anderem von den Blues Brothers. Aus Lautsprechern kommt Musik. „Here comes the sun“ von den Beatles wird uns später nach draußen begleiten.

Rindfleisch aus der Region

Auf der Speisekarte finden sich insgesamt elf Burger – unterteilt in „Dauerbrenner“ und „Hauskreationen“. Das Rindfleisch für die Burger stammt laut Karte zu 100 Prozent aus der Region. Ein klares Plus für das „Muck“! Auch die Preise sind im Vergleich echt günstig – für drei Burger mit Pommes und Getränken zahlen wir 29,60 Euro. Nun zu den Testobjekten …

Meine Wahl fällt – passend zur Stadt – auf den Würz-Burger. Belegt mit einem Rindfleischpatty, dazu Ketchup, Senf-Creme, Salat, Gewürzgurke, Zwiebel, Röstzwiebel und Käse. Geschmacklich dominieren den Würz-Burger das Rindfleisch und die Senf-Creme. Mein Urteil: „Bassd scho.“ Der Burger ist zwar keine wirkliche Geschmacksexplosion, aber insgesamt auch nicht schlecht.

Strandphantasien

Mirjam hat sich für den Jalapeños-Burger – mit Salsa-Sauce und … Jalapeños – entschieden. Ihr Fazit: „Säße man beim Servieren des Essens an einem heißen Urlaubstag in einem Strandimbiss, einem mit Plastikstühlen und -tischen, in den man mit Flip-Flops und Sand an den Füßen gehen kann und wo einem die Meeresbrise die Haare ins Gesicht weht – dann würde man diesen Burger sicherlich für den Moment lieben. So aber haftet ihm leider nur ein leichtes Fast-Food-Image an sowie die Sehnsucht nach Urlaub und Sommertagen.“

Theresa isst am liebsten Burger mit Hähnchen-Fleisch. Deswegen fiel ihre Wahl im „Muck“ natürlich auf den Hähnchen-Burger. Ihr Fazit: „Das Fleisch war etwas zu trocken, aber es gab genügend Ketchup und Mayonnaise auf dem Teller, was man noch etwas auf das Brötchen schmieren konnte. Ansonsten war die Portion wirklich sehr groß. Ich habe nicht alles geschafft und mir den Rest einpacken lassen. Für 6,40 Euro kann man auf alle Fälle nicht meckern, aber ich hatte auch schon bessere Burger.“

Unser Gesamtfazit: Den besten Burger Frankens hatten wir im „Muck“ leider nicht auf unseren Tellern. Dafür vielleicht einen der günstigsten.

KURZGEFASST

„Café Muck“ in Würzburg
Wo? Sanderstraße 29, 97070 Würzburg
Frankenfeeling-Empfehlung? Neben Burgern gibt es im Muck zum Beispiel auch Salatteller und Flammkuchen

Von |7. April 2019|Kategorien: Ausprobiert|Tags: , , , , , , |