Rezeptidee für ein Schichtdessert: Spekulatius-Himbeer-Traum im Glas

– Schicht für Schicht – ein Gedicht –

Du bekommst Besuch und willst deine Gäste nicht nur mit einem schmackhaften Hauptgang beeindrucken, sondern auch mit einem leckeren Dessert glänzen? Oder du bist eben eine Naschkatze und hast mal Lust auf was Neues? Dann ist meine Rezeptidee eines Spekulatius-Himbeer-Schichtdesserts genau das Richtige für dich!

Geschichtet in kleinen Gläsern serviert sieht die Nachspeise nicht nur hübsch aus, die Zubereitung ist zudem super einfach. Und ganz nebenbei wirst du auch deine Reste der Weihnachtsleckereien los. Spekulatius, Butterplätzchen oder Vanillekipferl – jegliche Art von „Keksen“ eignet sich ganz wunderbar für die „Knusperschicht“ des Desserts.

Das brauchst du für das leckere Schichtdessert:

  1. 250 Gramm Quark
  2. 250 Gramm Naturjoghurt
  3. 200 Gramm Sahne
  4. 400 Gramm Himbeeren (können auch tiefgefroren sein)
  5. 200 Gramm Spekulatius (oder auch andere Kekse/Plätzchen)
  6. 2 Päckchen Vanillezucker
  7. 1 Päckchen geriebene Zitronenschale

Diese Menge reicht für 4 bis 8 Gläser, je nach Größe.

Schicht für Schicht – so einfach geht’s:

Das Schöne an diesem Rezept: Es geht wirklich super einfach und macht zugleich was her! Vorbereiten musst du im Prinzip nichts und die Zubereitung dauert nur rund 15 Minuten. Klingt gut? Wird es auch! Versprochen.

Als erstes schnappst du dir die Packung Gewürzspekulatius und zerbröselst jeden der „Kekse“ in einer Schüssel. Die Stückchen müssen überhaupt nicht gleichmäßig groß sein, einfach mit der Hand klein drücken. Und apropos „Kekse“: Du kannst natürlich auch jeden beliebigen Keks für das Rezept hernehmen. Auch übrig gebliebene Weihnachtsplätzchen eignen sich hervorragend.

In eine zweite Schüssel gibst du jetzt die Himbeeren. Entweder frische und gewaschene Früchte oder TK-Himbeeren. Letztere sind nicht nur das ganze Jahr über verfügbar und günstiger, sondern schmecken in diesem Rezept sogar noch besser.

Jetzt geht’s an die Creme: Hierfür brauchst du wieder zwei Schüsseln. In die eine schüttest du einen Becher Schlagsahne und schlägst diese steif. In der zweiten Schüssel, die ein bisschen größer sein sollte, mischt du die Packung Quark mit dem Becher Naturjoghurt. Dazu kommen jetzt noch die zwei Päckchen Vanillezucker sowie die geriebene Zitronenschale. Letztere verleiht dem Dessert eine frische fruchtige Note. Die Zutaten jetzt nur noch glatt rühren und anschließend die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben. Wichtig: Nicht mehr zu doll umrühren, damit die Masse nicht zu flüssig wird.

Und jetzt: Ab ins Glas

Das war’s tatsächlich schon fast. Jetzt müssen nur noch alle Komponenten ins Glas. Schicht für Schicht. Dafür schnappst du dir einfach einen Esslöffel und füllst gleichmäßig in jedes Glas eine Schicht von der Quark-Joghurt-Sahne-Creme. Drüber streuselst du eine Schicht der zerbröselten Spekulatius (oder Kekse deiner Wahl). Und wer kann es erahnen? Darüber folgt eine Schicht Himbeeren.

Je nachdem wie groß deine Gläser sind und wie viele Schichten du pro Glas einfüllen möchtest, geht es jetzt noch einmal von vorne los. Also wieder eine Schicht der leckeren Creme, darüber Spekulatius-Brösel und wieder Himbeeren. Die oberste Schicht bildet noch einmal eine Schicht Creme.

Für mich ist genau diese Variation perfekt. Insgesamt wären das also drei Schichten Creme, und jeweils zwei Schichten Keksbrösel und Himbeeren darin eingeschlossen. In ganz kleinen Gläschen eignet sich aber jeweils eine Schicht einfach wegzulassen und dann bekommst du auch noch viel mehr Gläser voll damit.

In der Ruhe liegt die Kraft

Jetzt gönnst du deinem Dessert noch ein kleines bisschen Ruhe. Dafür stellst du die Gläser für mindestens vier Stunden in den Kühlschrank. Einfach mit Frischhaltefolie abdecken und kalt stellen. Dadurch ziehen die Zutaten gut durch und die Creme wird ein bisschen fester. So lässt sich die Nachspeise auch perfekt vorbereiten.

Wenn es dann soweit ist, kommt noch ein bisschen Deko oben drauf. Ein paar Brösel Spekulatius für den extra Crunch und eine Himbeere setzen deinem Dessert die Krone auf.

Und dann heißt es auch schon: An die Löffel, fertig, los! Deine Gäste werden es lieben!

Von |14. Januar 2019|Kategorien: Ausprobiert|Tags: , , |